Bei TFT-LCD-Displays gibt es verschiedene Schnittstellentypen, darunter SPI, MCU, RGB, LVDS, MIPI, eDP und HDMI. SPI, MCU, RGB, LVDS und HDMI sind am weitesten verbreitet. Jeder Schnittstellentyp hat seine spezifischen Eigenschaften.
LCD-Displays mit MCU-Schnittstellen bieten im Vergleich zu solchen mit SPI-Schnittstellen höhere Bildwiederholraten und lassen sich einfacher per Software steuern. Die Vorteile von MCU-Schnittstellen liegen auf der Hand. Allerdings benötigen sie mehr Schnittstellenpins.
Unter normalen Umständen ist die Pinbelegung der TFT-LCD-Bildschirmschnittstelle nicht festgelegt und variiert je nach Mainboard-Design. Bei LCD-Bildschirmen mit MCU-Schnittstelle sind die Schlüsselpins jedoch unerlässlich. Unterschiedliche Schnittstellentypen erfordern unterschiedliche Pinbelegungen, und die Wahl des Schnittstellentyps ist nicht willkürlich, sondern muss anhand der Spezifikationen der verschiedenen Hauptchips erfolgen.
2.8-Zoll-MCU-Display
2.8-Zoll-TFT-MCU-LCD
- Größe: 2.8
- Auflösung: 240×320 Punkte
- Betrachtungswinkel: 12 Uhr
- Schnittstellentyp: MCU
- Treiberchip: ST7789V
- Touch-Methode: TBD
- Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung: 360 cd/m²
- Abmessungen: 50.00 (B) * 69.20 (H) * 3.30 (T) mm
I. PIN-Beispiel
| NO. | Symbol | Beschreibung |
| 1 | LEDK | HINTERGRUNDBELEUCHTUNG KATHODE |
| 2 | LED-A | HINTERGRUNDBELEUCHTUNGSANODE |
| 3 | GND | Boden |
| 4 | VCC | NETZTEILE |
| 5 | IOVCC | E/A-STROMVERSORGUNG |
| 6 | NC | NC |
| 7 | CS | Chip aktivieren, Low-aktiv. |
| 8 | RESET | Pin zurücksetzen |
| 9 | RS | Daten-/Befehlsregisteradresse. |
| 10 | WR | Schreibsignal, Trigger durch steigende Flanke. |
| 11 | RD | Lesesignal, steigende Flanke aktiv. |
| 12 bis 19 | DB7-DB0 | Datenbus |
| 20 | GND | Boden |
II. Typische STM32/AVR/MCU-Anschlussbeispiele (Ersetzen Sie die Pin-Namen entsprechend dem tatsächlichen Mikrocontroller)
Display-Pin → MCU-Pin / Hinweise
CS → Beliebiger GPIO (aktiv niedrig). Wenn nur ein Peripheriegerät vorhanden ist, kann es direkt auf Masse gezogen werden (es wird jedoch empfohlen, einen GPIO für die Softwaresteuerung anzuschließen).
RESET → Beliebiger GPIO (wird nach externem Reset per Software auf High-Pegel gezogen)
RS (D/C/A0) → Beliebiger GPIO (unterscheidet zwischen Befehl und Daten)
WR → Beliebiger GPIO (Schreibimpuls, Abtastung der steigenden Flanke beachten)
RD → Beliebiger GPIO (Leseimpuls, wird verwendet, um bei Bedarf Daten zu lesen)
DB0..DB7 → 8-Bit-Parallelports des Mikrocontrollers (es wird empfohlen, sie in derselben E/A-Portgruppe zu platzieren, um einmalige Schreibvorgänge zu vereinfachen).
GND → MCU GND
IOVCC → MCU Vcc (Logik)
VCC → Modul-Hauptstromversorgung
LED-A / LEDK → Hintergrundbeleuchtungstreiber / Konstantstromquelle
Es wird empfohlen, DB0–DB7 an dieselbe Portgruppe (z. B. einen 8-Bit-GPIO-Port des STM32) anzuschließen. Dadurch kann das gesamte Byte durch gleichzeitiges Schreiben in das Register ausgegeben werden, was effizienter ist und ein besseres Timing ermöglicht.
III. Verbindungsbeispiel
Anzeige -> STM32-Beispiel
DB0..DB7 -> PB0..PB7 (Ausgabe in einem Schritt: GPIOB->ODR = Wert)
RS -> PA0
WR -> PA1
RD -> PA2
CS -> PA3
ZURÜCKSETZEN -> PA4
IOVCC -> 3.3 V
VCC -> 3.3 V (oder 5 V pro Modul)
GND -> GND
LED-A/K -> Hintergrundbeleuchtungstreiber-MOSFET / Treiber
- Lesen Sie zunächst das Datenblatt: Ermitteln Sie VCC, IOVCC, Spannung und Initialisierungsbefehle.
- Verbinden Sie DB0–DB7 mit derselben Gruppe von GPIOs (für einfaches Schreiben ganzer Wörter).
- Die Hintergrundbeleuchtung wird über einen Konstantstromtreiber oder MOSFET + PWM gesteuert.
- Pegelkompatibilität ordnungsgemäß berücksichtigen (Pegelwandler verwenden, wenn die Pegel unterschiedlich sind).
- Schreiben Sie eine zuverlässige Reset- und Initialisierungssequenz, die die Verzögerungen und Befehle im Datenblatt genau befolgt.
IV. Initialisierungscode für den TFT-Bildschirm
Den „Treiberinitialisierungscode“ oder den „MCU-Democode“ können Sie direkt beim Vertriebsingenieur der Hongcai Technology Company anfordern.
